Ein Militär-Shooter, dessen Karten sich an der Physik vergreifen: Active Matter verlässt am 15. September 2026 die geschlossene Erprobung und erscheint zeitgleich für Steam, Xbox Series X und S sowie PlayStation 5. Entwickelt wird der Titel vom Matter Team, veröffentlicht von Gaijin, bekannt vor allem durch War Thunder.
Stand dieser Meldung: 13. September 2026
Angaben zu Umfang und Ausgaben stammen aus der Ankündigung des Studios. Bei einem Spiel mit laufendem Betrieb können sich Inhalte und Bedingungen nach dem Start ändern.
Active Matter: Termin, Plattformen und Ausgaben
Die Standardausgabe ist mit 29,99 Euro beziehungsweise US-Dollar angesetzt, weitere Ausgaben will das Studio näher am Starttermin nennen. Auf Steam läuft der Titel unter der App-Nummer 2887580 und ist dort in den Kategorien Mehrspieler, PvP und Online-Koop geführt — beide Spielweisen sind also vorgesehen.
Wer die frühe Fassung bereits über den Gaijin-Store gekauft hat, bekommt den Steam-Zugang ohne Aufpreis. Der Fortschritt lässt sich zwischen beiden Fassungen verknüpfen, sodass dieselbe Spielfigur auf der bevorzugten PC-Plattform weiterläuft.
Die Anomalien trennen das Spiel vom Rest des Genres
Die Steam-Beschreibung nennt als Schauplatz ein zersplittertes Multiversum und als Streitobjekt die namensgebende aktive Materie, die Zeit und Raum krümmen kann. Gekämpft wird in quanteninstabilen Zonen, dazu kommen Objekte und Kreaturen, die das Studio ausdrücklich in die Nähe der SCP-Erzählungen rückt.
Ballistik und Waffenhandhabung bleiben davon unberührt und sollen realistisch bleiben. Genau diese Mischung ist der Ansatz: vertraute Schusswechsel in einer Umgebung, die sich nicht an die üblichen Regeln hält.
Raubzüge, PvP und ein gemeinsamer Fortschritt
Der Ablauf folgt dem bekannten Muster: hinein in die Zone, Beute sichern, lebend herauskommen. Dazu kommen reine PvP-Gefechte als zweite Säule. Was über eine Runde hinaus bleibt, ist der Fortschritt der eigenen Figur — und damit auch das Risiko, ihn zu verlieren.
| Spielweise | In Active Matter vorgesehen |
|---|---|
| Raubzüge mit Beutesicherung | ✅ |
| PvP-Gefechte | ✅ |
| Online-Koop | ✅ laut Steam-Kategorien |
| Reiner Solo-Modus | ❌ nicht angekündigt |
Verknüpft euren Gaijin-Fortschritt, bevor ihr auf Steam anfangt
Die Reihenfolge ist hier wichtiger als üblich. Gaijin nennt das Verbinden der Konten als Weg, den Fortschritt mitzunehmen — wer zuerst auf Steam eine zweite Figur hochzieht, hat hinterher zwei halbe Spielstände statt einem ganzen. Für Gruppen, die aus der frühen Fassung kommen, lohnt es sich, das vor dem ersten gemeinsamen Abend zu klären.
Taugt der Titel für Runden, die PvP meiden?
Nur bedingt, und das sollte man vorher wissen. Die Koop-Kategorie auf Steam bedeutet, dass man gemeinsam in eine Zone geht, nicht dass man dort unter sich bleibt. Wer zu zweit oder zu dritt spielt, spielt gegen andere Gruppen mit — das ist die Grundanlage des Formats, kein Einstellungsfehler. Für Gruppen, die genau das nicht wollen, ist die Übersicht über Extraction Shooter ohne PvP der passendere Einstieg.
Der zweite Punkt betrifft die Zeit. Raubzug-Shooter belohnen Regelmäßigkeit, weil Ausrüstung und Fortschritt aufeinander aufbauen. Bei unregelmäßigen Abenden bleibt man dauerhaft in der unteren Ausrüstungsklasse, und der Abstand zu denen, die jeden Tag eine Stunde investieren, wächst. Dieselbe Rechnung gilt bei ARC Raiders und seinen befristeten Abschnitten, nur dass dort mehr Spielzeit im Angebot steht.
Bleibt der Reiz des Settings. Ein Shooter, der Schwerkraft und Raum als Gegner behandelt statt nur als Kulisse, ist in einem Genre, das sich sonst über Waffenlisten definiert, tatsächlich etwas anderes. Ob das über Dutzende Abende trägt, entscheidet sich daran, wie abwechslungsreich die Zonen ausfallen — und das lässt sich vor dem Start seriös nicht sagen.
