SpaceCraft ist ein Online-Weltraum-Sandbox-Spiel, das Erkundung, Schiffsbau und galaktische Wirtschaft miteinander verbindet. Mit dem Early-Access-Start am 11. Juni 2026 auf Steam schickt sich das Spiel an, eines der ambitioniertesten Weltraum-MMOs des Jahres zu werden.

SpaceCraft: Was steckt hinter dem Spiel?
Entwickler ist Shiro Games aus Bordeaux, Frankreich — das Studio, das bereits mit Northgard und Wartales bewiesen hat, dass es komplexe Systeme zugänglich verpacken kann. SpaceCraft ist ihr bisher größter Wurf: ein nahtloses, von Spielern getriebenes Universum, das sich über mehrere Sternensysteme erstreckt. Das Szenario ist im Jahr 2350 angesiedelt: Die Menschheit hat einen vernichtenden Krieg gegen selbstreplizierende Kriegsmaschinen einer uralten Zivilisation verloren und sich durch ein Portal in eine unbekannte Galaxis gerettet. Was die Überlebenden dort erwartet, ist eine riesige, unerforschte Sandbox voller Ressourcen, Planeten und Möglichkeiten.
Der Vergleich, der in der Community am häufigsten auftaucht, trifft es ziemlich gut: Satisfactory trifft auf No Man's Sky trifft auf EVE Online. Wer das hört, weiß grob, worum es geht — und wer noch zögert, liest einfach weiter.
Erkunden, Bauen, Automatisieren
Der Kern von SpaceCraft dreht sich um drei Säulen: Erkundung, Produktion und Logistik. Spieler starten klein, scannen Planeten und Asteroiden nach wertvollen Materialien und bauen sich nach und nach eine galaktische Industriemacht auf. Planetare Basen lassen sich mit automatisierten Produktionsketten ausrüsten, Frachtschiffe übernehmen den interstellaren Transport — und wer das System erst einmal versteht, steckt schnell tief im Optimierungskaninchenloch.
Ein besonderes Highlight ist der Schiffs-Editor. Spieler können ihre Raumschiffe modular zusammenstellen — vom wendigen Mining-Vessel bis zum schwer bewaffneten Geleitschutz gegen Piratenangriffe. Das Tool ist so umfangreich, dass die Entwickler ihn als das „Charaktererstellungs-Menü" des Spiels bezeichnen: Ästhetik und Funktionalität gehen dabei Hand in Hand.
- Mining-Laser ermöglichen den Abbau aus dem Orbit, ohne auf Planetenoberflächen zu landen
- Drohnen erledigen den Ressourcentransport innerhalb von Fabriken — keine Förderbänder
- FTL-Reise verbindet Sternensysteme, Sub-Licht-Antriebe erlauben auch organische Reiserouten
- Blueprints lassen sich zwischen Spielern kaufen und verkaufen

Corporations: Die soziale Schicht von SpaceCraft
Wer in SpaceCraft wirklich Einfluss haben will, kommt an Corporations nicht vorbei. Das ist das Gilden-System des Spiels — und es geht weit über gemeinsames Questen hinaus. Corporations vergeben Rollen, koordinieren galaktische Großoperationen, nehmen Verträge an und konkurrieren wirtschaftlich miteinander. Die Ingame-Wirtschaft ist vollständig spielergetrieben: Jede Markttransaktion beeinflusst die Preise. Blaupausen, Dienstleistungen und Ressourcen wechseln zwischen Spielern und Organisationen den Besitzer. Wer alleine spielt, kann sich als Freelancer durchschlagen — aber echte Macht entsteht durch Koordination.
Das macht SpaceCraft interessant für Multigaming-Clans: Die Größe einer aktiven Gruppe ist hier kein Luxus, sondern ein echter Vorteil.
Early Access und was zum Launch drin ist
Zum Launch stehen unter anderem bereit:
- Eine persistente, gemeinsame Galaxie mit 20 Sektoren, hunderten Sternensystemen und tausenden Planeten
- Nahtloser Übergang von Weltraumflug zu Planetenoberflächen
- Asteroidenfelder, Sperrgebiete und diverse Biome
- Automatisierte Basen und interplanetare Logistik
- Corporations mit Rollen, Verträgen und Flotten-Upgrades
- Spielergetriebene Wirtschaft mit Marktpreisen in Echtzeit
- Verschiedene Spezialisierungspfade: Technologie, Erkundung oder Wissenschaft
Kampf — mit einem dreistufigen System aus Entdeckung, Verfolgung und Engagement — folgt als Early-Access-Ergänzung nach dem Launch. PvP ist für später geplant, die Entwickler betonen dabei ausdrücklich, dass Konsens und wirtschaftlicher Wettbewerb im Vordergrund stehen sollen.
Zahlen, die für sich sprechen
Bevor der Early Access überhaupt gestartet ist, hat SpaceCraft bereits über 400.000 Steam-Wishlists gesammelt. Beim Steam Next Fest probierten mehr als 70.000 Spieler die kostenlose Demo aus — das Spiel landete damit unter den Top-25-Demos von über 3.500 teilnehmenden Titeln. Shiro Games hat außerdem angekündigt, den Preis mit steigendem Content bis zur Version 1.0 schrittweise anzupassen — wer früh einsteigt, kauft also zum günstigsten Zeitpunkt.
Habt ihr SpaceCraft schon auf dem Radar, oder ist das MMO-Sandbox-Genre nichts für euch? Schreibt eure Meinung in die Kommentare oder kommt direkt auf unseren Discord — wir planen bereits erste gemeinsame Sessions für den Launch!
