Subnautica 2 ist seit dem 14. Mai 2026 im Early Access — und wirft dich ohne große Erklärungen in einen fremden Ozean. Wer die ersten Stunden überstehen will, braucht ein solides Fundament, bevor er in die Tiefe abtaucht.
Subnautica 2: Was dich erwartet
Das Spiel ist der erste vollwertige Nachfolger des Originals von 2018 und spielt auf einem komplett neuen Planeten mit eigenem Ökosystem. Der Kern ist bekannt — überleben, erkunden, craften — doch es gibt einige wichtige Neuerungen.
Das größte neue Feature ist Koop-Multiplayer: Bis zu vier Spieler können gemeinsam tauchen, mit Cross-Play zwischen PC und Xbox Series X|S. Wer alleine spielen will, ist ebenfalls gut bedient, da das Spiel weiterhin auf Solo-Exploration ausgelegt ist.
Dazu kommt ein brandneues DNA-Modifikationssystem: Durch sogenannte Adaptations veränderst du dauerhaft deine Biologie und schaltest Fähigkeiten und neue Gebiete frei. Ozeanströmungen können dich in unbekannte Bereiche ziehen — Navigation wird damit deutlich taktischer.
Spielmodi: Wo fängst du an?
Bevor du ins Wasser springst, wähle deinen Modus bewusst.
| Modus | Sauerstoff | Hunger/Durst | Feinde | Empfehlung |
|---|---|---|---|---|
| Survival | ja | ja | aktiv | Für das echte Erlebnis |
| Creative | nein | nein | passiv | Zum Lernen der Systeme |
Komplette Neulinge der Reihe können mit dem Creative-Modus die Welt und das Bausystem in Ruhe erkunden — danach macht der Wechsel in den Survival-Modus deutlich mehr Spaß.
Erste Schritte: Das machst du sofort
Sobald du aus dem Lifepod kletterst, stehen zwei Dinge ganz oben auf der Liste: der Scanner und das Survival Multitool. Ohne beides kommst du kaum weiter, da nahezu alle Fortschritts-Blueprints durch Scannen freigeschaltet werden.
- Lifepod-Lager durchsuchen — Dort findest du Nutrient Blocks als Notverpflegung für die ersten Minuten.
- Scanner und Survival Multitool craften — Das Multitool erlaubt dir, Ressourcen abzubauen, Pflanzen zu schneiden und mittelgroße Ressourcenknoten zu zerstören.
- Alles scannen, was du siehst — Jede Kreatur, jeder Ressourcenknoten, jedes Wrackstück kann einen Blueprint oder Dateneintrag freischalten.
- NOA-Terminal befragen — Die KI-Assistentin gibt dir einen Survival Guide und zeigt dir frühe Missionen wie das Finden der Black Boxes.
Sauerstoff: Dein größter Feind
Sauerstoff tötet öfter als jede Kreatur in den ersten Stunden. Dein Starttank ist klein und leert sich schneller als erwartet.
- Baue so früh wie möglich einen Standard Air Tank — er gibt dir +30 maximalen Sauerstoff.
- Für diesen Tank brauchst du Silver, das etwas Suchen erfordert, sich aber absolut lohnt.
- Plane jeden Tauchgang mit einem klaren Rückweg — steige erst dann tiefer, wenn du weißt, wie du zurückkommst.
- Beacons frühzeitig craften und setzen: Da es keine klassische Minimap gibt, sind eigenhändig platzierte Marker deine einzige zuverlässige Navigation.
Essen & Trinken richtig gelöst
Hier tappt fast jeder Neueinsteiger in dieselbe Falle: Du kannst am Anfang die fremden Meereskreaturen nicht verdauen. Sie verursachen Schaden, statt Hunger zu stillen.
- Trinkwasser ist das Einfachere: Water Slugs — kleine, durchscheinende blaue Tiere am Meeresgrund — lassen sich direkt im Fabricator des Lifepods zu Wasser destillieren.
- Nahrung hingegen erfordert einen Extra-Schritt: Folge dem NOA-Wegpunkt zu einem Angel Comb. Die rosa Knospe dieses Organismus gibt dir die Digestion Adaptation und passt deine Biologie dauerhaft an — erst danach kannst du heimische Lebewesen essen.
- Bis dahin: Nutrient Blocks aus dem Lifepod-Lager nutzen.
Ressourcen und Lagerung im Griff
Die wichtigsten Rohstoffe in der Frühphase auf einen Blick:
- Titanium — verschwindet extrem schnell beim Basisaufbau
- Copper — notwendig für Elektronik und Batterien
- Quartz — gebraucht für Glas und Sauerstoff-Upgrades
- Silver — schaltet wichtige Crafting-Rezepte frei
- Acidic Raion Pouch — kritisch für Batterien und Fortschritts-Tools
Dein Lifepod hat anfangs nur einen kleinen Wandschrank. Portable Storage Container findest du an Wrackstellen — immer mitnehmen, sie sind wertvoll.
Navigation ohne Map
Subnautica 2 hat keine traditionelle Karte. Orientierung läuft komplett über Umgebungsmerkmale, deine Kompassanzeige oben im HUD und selbst platzierte Beacons.
Notiere dir immer die Tiefe in Metern, wenn du wertvolle Ressourcen entdeckst — die Tiefe ist der wichtigste Faktor dafür, wo bestimmte Mineralien spawnen. Später lässt sich eine Scanner Station an der eigenen Basis bauen, die Spawn-Punkte für Materialien direkt anzeigt.
Adaptations und Bio-Mods: Das Progressionssystem
Subnautica 2 hat zwei Upgrade-Schienen, die sich ergänzen:
- Adaptations — dauerhafte, biologische Veränderungen deines Charakters durch Interaktion mit Angel Combs. Sie schalten neue Gebiete und Überlebensfähigkeiten frei.
- Bio-Mods — austauschbare Fähigkeiten, die du von Kreaturen erlernst und an deiner Basis equipst. Flexibler und situationsbezogener.
Beide Systeme machen tiefer gehende Expeditionen überhaupt erst möglich — investiere früh, um später nicht gegen Gear-Wände zu laufen.
Die ersten Stunden: Was zählt wirklich
Bleib zunächst in den Startflachwassern und geh erst dann tiefer, wenn du ausgerüstet bist. Leviathan-Klasse-Kreaturen patrouillieren bestimmte Tiefen — ohne Sauerstoff-Upgrades und Fahrzeug ist ein Zusammentreffen ein sehr schnelles Ende. Distraction Flares sind früh nützlich, um Feinde kurz abzulenken und zu entkommen.
Das Tadpole — das Mini-U-Boot des Spiels — ist dein wichtigstes Fortbewegungsmittel für tiefere Erkundungen. Plane seinen Bau mittelfristig ein und crafe gleichzeitig ein Repair Tool, da aggressive Kreaturen es beschädigen können.
Habt ihr schon reingetaucht oder zögert ihr noch? Schreibt eure ersten Eindrücke in die Kommentare oder kommt in den AKMG-Discord — da sammeln wir gerade gemeinsam Erfahrungen aus den Tiefen von Subnautica 2!
