Subnautica 2: Basisbau-System erklärt

Der Basisbau in diesem Guide beschreibt das überarbeitete Konstruktionssystem, das starren Modulbaukästen durch ein prozedurales Freizeichensystem ersetzt. Du lernst hier, wie das neue System grundlegend funktioniert, welche Vorbereitungen sinnvoll sind und wie du Schritt für Schritt zu einer funktionalen Basis kommst.


Das prozedurale Basisbau-System verstehen

Das Kernmerkmal des neuen Basisbaus ist der Wechsel vom festen Rastermodul zum freien Zeichenprinzip. Statt vordefinierte Raumkapseln aneinanderzustecken, ziehst du Wände, Korridore und Fensteröffnungen manuell in die gewünschte Form. Das System generiert daraus prozedural passende Geometrie — Länge, Winkel und Verbindungspunkte werden automatisch berechnet.

Unterschied zum alten System

MerkmalAltes ModulsystemNeues prozedurales System
WandplatzierungVorgefertigte SegmenteFrei gezeichnet
RaumformFest (z. B. T-, X-, I-Form)Beliebige Grundrisse
FensterpositionenFixe SlotsFrei wählbar entlang der Wand
Anzahl BasenLimitiertUnbegrenzt
PlanungsaufwandNiedrigMittel bis hoch

Vorbereitung

Bevor du mit dem Basisbau beginnst, solltest du folgende Punkte klären:

  • Standort scouten: Achte auf ausreichend ebenes oder bearbeitbares Terrain. Unregelmäßige Untergründe erfordern mehr Wandanpassungen.
  • Verwendungszweck festlegen: Lager, Werkstatt, Durchgangsstation oder Hauptlager — der Zweck bestimmt den optimalen Grundriss.
  • Ressourcen prüfen: Stelle sicher, dass du genügend Baumaterialien für die geplante Grundfläche vorrätig hast, bevor du startest.
  • Grundriss grob skizzieren: Auch eine einfache Handskizze (Außenwände, Korridore, Fensterwände) spart später Zeit.
  • Orientierung merken: Lege fest, wo der Eingang liegen soll — das beeinflusst die gesamte Raumaufteilung.

Basisbau: Schritt-für-Schritt

1. Baumodus aktivieren

  1. Öffne das Baumenü über die zugewiesene Taste.
  2. Wähle den Modus Wand zeichnen.
  3. Setze den ersten Ankerpunkt an der gewünschten Außenecke deiner Basis.

2. Außenwände ziehen

  1. Ziehe vom ersten Ankerpunkt aus die Außenwand in die gewünschte Richtung.
  2. Setze Zwischenpunkte, wenn du Ecken oder Richtungswechsel benötigst.
  3. Schließe den Außenring, indem du den letzten Punkt mit dem ersten verbindest — das System erkennt die geschlossene Form automatisch.

3. Innenkorridore einziehen

  1. Wähle den Modus Korridor zeichnen.
  2. Setze den Startpunkt an einer bestehenden Innenwand oder dem Außenring.
  3. Ziehe den Korridor in die gewünschte Länge und Breite.
  4. Verbinde ihn mit dem nächsten Raum oder dem Außenbereich.

Tipp: Schmale Korridore (Mindestbreite) eignen sich als Verbindungsgänge; breitere Korridore funktionieren gleichzeitig als kleine Nebenräume.

4. Fenster platzieren

  1. Wähle das Werkzeug Fenster setzen.
  2. Klicke auf den gewünschten Wandabschnitt — du kannst die Position frei entlang der Wand verschieben.
  3. Passe Breite und Höhe des Fensters über die Regler an.
  4. Bestätige die Platzierung.
  • Fenster können in Außen- und Innen­wände gesetzt werden.
  • Mehrere Fenster pro Wandsegment sind möglich, solange die Resttragfläche der Wand nicht unterschritten wird.

5. Basis finalisieren und prüfen

  1. Wechsle in die Übersichtsansicht, um den fertigen Grundriss von oben zu begutachten.
  2. Prüfe alle Verbindungspunkte auf Lücken (rot markiert = fehlerhaft).
  3. Korrigiere fehlerhafte Segmente durch Auswahl und Neuzeichnen des betroffenen Wandabschnitts.
  4. Bestätige den Bau — das System berechnet abschließend die Struktur und macht sie spielbar.

Tipps für effizientes Bauen

  • Rechteckige Grundformen zuerst: Starte mit einfachen Rechtecken als Raumkerne und füge Erweiterungen schrittweise hinzu. Komplexe Formen auf Anhieb sind fehleranfällig.
  • Modulare Denkweise beibehalten: Auch wenn das System frei ist, erleichtert eine gedachte Rasterstruktur (z. B. 4×4-Einheiten pro Raum) spätere Erweiterungen.
  • Fensterpositionen strategisch wählen: Fenster an Außenwänden erhöhen die Sichtbarkeit von draußen — relevant, wenn du die Basis auch zur Orientierung im Gelände nutzt.
  • Mehrere Basen anlegen: Da die Anzahl der Basen nicht limitiert ist, lohnen sich dezentrale Außenposten für weit entfernte Gebiete, statt eine einzige Megabasis zu bauen.
  • Speichern vor größeren Umbauten: Sicherungspunkte vor dem Abriss größerer Segmente verhindern unbeabsichtigte Datenverluste.