Ab dem 9. September 2026 verbindet Valheim Crossplay vier Plattformen miteinander: PC, Xbox, PlayStation 5 und Nintendo Switch 2. Zum 1.0-Start kommen die beiden neuen Konsolen dazu, und alle spielen gemeinsam in derselben Welt. Eine Einschränkung sollte man vorher kennen — sie betrifft die Spielstände.
Valheim Crossplay: Welche Plattformen zusammenspielen
| Plattform | Crossplay | Seit |
|---|---|---|
| PC (Steam) | ✅ | von Anfang an |
| Xbox | ✅ | seit dem Xbox-Start |
| PlayStation 5 | ✅ | 9. September 2026 |
| Nintendo Switch 2 | ✅ | 9. September 2026 |
Ein Steam-Spieler, ein Xbox-Spieler und ab September auch PS5- und Switch-2-Spieler können gleichzeitig in derselben Welt unterwegs sein — dieselben Bäume fällen, denselben Boss angehen. Crossplay gehört zum Grundspiel und kostet nichts extra.
Der Server-Baukasten ist kostenlos
Das Dedicated-Server-Werkzeug für Valheim liegt kostenlos auf Steam. Wer eine dauerhafte Welt für seine Gruppe will, braucht dafür kein Abonnement bei einem Anbieter — nur einen Rechner, der läuft.
Spielstände bleiben, wo sie sind
Das ist der Punkt, an dem die meisten Missverständnisse entstehen: Crossplay ist nicht Cross-Save. Valheim legt Charakter und Welt lokal ab, eine Synchronisierung über die Plattformen hinweg gibt es nicht.
Praktisch heißt das: Ein Charakter, der auf dem PC gewachsen ist, taucht auf der PS5 nicht auf. Wer das Gerät wechselt, fängt neu an. Gemeinsam gespielt wird trotzdem — nur eben mit getrennten Fortschritten je Plattform.
Für Gruppen ist das weniger tragisch, als es klingt, weil die gemeinsame Welt auf dem Server liegt und nicht am einzelnen Charakter hängt. Wer allerdings plant, zwischen Wohnzimmer und Schreibtisch zu wechseln, sollte das vorher wissen.
Der 9. September bringt mehr als zwei Plattformen
Der Termin ist kein reiner Konsolen-Start. Mit Valheim 1.0 verlässt das Spiel nach über fünf Jahren den Early Access, und gleichzeitig erscheint das Biom Deep North — jene Region, zu der im Mai bereits Zugbrücke und weitere Neuerungen enthüllt wurden. Iron Gate hatte den 1.0-Termin im Mai mit einem Aufruf an die Community eingeläutet.
Für Gruppen, die Valheim vor Jahren beiseitegelegt haben, fällt damit einiges zusammen: neues Endgebiet, fertige Fassung und zwei zusätzliche Plattformen, auf denen Freunde mitspielen können.
Vier Plattformen, ein Haken: der fehlende Cross-Save
Valheim macht es einfacher als die meisten Survival-Spiele. Es gibt keine Modverbote, keine Anti-Cheat-Anforderungen und keine harte Obergrenze bei acht Spielern, wie sie etwa bei 7 Days to Die für Crossplay gilt. Wer einen Server aufsetzt, kann Konsolen- und PC-Spieler gemeinsam einladen, ohne vorher eine Liste von Bedingungen abzuarbeiten.
Der fehlende Cross-Save ist die eine Stelle, an der es hakt — und sie trifft vor allem Einzelspieler, weniger feste Gruppen. Wer ohnehin immer am selben Gerät sitzt, merkt davon nichts.
Zwei neue Plattformen gleichzeitig mit einem neuen Biom auszuliefern, ist ein sportlicher Plan. Die Erfahrung mit anderen Survival-Titeln in diesem Jahr spricht dafür, die erste Woche abzuwarten, statt am Starttag eine gewachsene Welt zu riskieren. Wer eine bestehende Welt weiterspielen will, sollte vor dem Update ohnehin sichern.
Bis zum 9. September bleibt Zeit, eine bestehende Welt zu sichern — mehr Vorbereitung verlangt dieses Update nicht. Wie ihr die Gruppe danach über die vier Plattformen verteilt, könnt ihr unten schildern.
