7 Days to Die Crossplay: PC, PS5 und Xbox
7 Days to Die Crossplay funktioniert zwischen PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S — allerdings nur unter Bedingungen, die viele Gruppen im ersten Anlauf übersehen. Diese Seite fasst zusammen, welche Plattformen zusammenspielen, was der Server dafür erfüllen muss und wo die Grenzen liegen.
⚠️ Stand der Angaben
Geprüft im August 2026 für Version V3.1. Die Anforderungen an Crossplay-Server haben sich zwischen den Hauptversionen mehrfach geändert — bei größeren Updates lohnt ein erneuter Blick.
Welche Plattformen zusammenspielen
| Plattform | Crossplay |
|---|---|
| PC (Steam) | ✅ |
| PlayStation 5 | ✅ |
| Xbox Series X|S | ✅ |
| PlayStation 4 | ❌ nicht unterstützt |
| Xbox One | ❌ nicht unterstützt |
Die drei unterstützten Plattformen spielen gemeinsam in derselben Welt, auf demselben Server, zur selben Zeit. Wer noch auf einer Konsole der vorherigen Generation spielt, bleibt außen vor — daran ändert auch kein Update etwas, die alten Fassungen werden getrennt geführt.
Spielstände wandern nicht mit
Das ist die Einschränkung, die am häufigsten für Enttäuschung sorgt: Crossplay ist nicht Cross-Progression. Ein Charakter, der auf der PS5 gespielt wurde, lässt sich nicht auf Xbox oder PC fortsetzen. Gemeinsam gespielt wird auf einem Server, der Fortschritt hängt aber an der jeweiligen Plattform.
Für Gruppen heißt das: Wer plattformübergreifend spielen will, einigt sich auf einen Server und bleibt dort. Ein Wechsel des eigenen Geräts bedeutet einen neuen Charakter.
Was der Server erfüllen muss
Hier liegt der eigentliche Stolperstein. Ein Server nimmt Konsolenspieler nur an, wenn alle vier Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:
| Anforderung | Wert |
|---|---|
| Modifikationen | keine — der Server muss unverändert laufen |
| EAC (Anti-Cheat) | eingeschaltet |
| ServerVisibility | 2 (öffentlich) |
| Netzwerkprotokoll | LiteNetLib aktiviert |
| Spielerzahl | auf 8 begrenzt |
Fehlt eine davon, taucht der Server auf den Konsolen schlicht nicht auf — ohne Fehlermeldung, die den Grund nennt. Wer sucht und nichts findet, sollte diese Liste von oben nach unten durchgehen.
Wie ein eigener Server grundsätzlich aufgesetzt wird, steht auf der Seite zum Dedicated Server.
Crossplay oder Mods — beides geht nicht
Die Bedingung „keine Modifikationen" ist keine Formalität, sondern eine echte Weggabelung. Sobald ein Modlet auf dem Server liegt, ist Crossplay vorbei. Umgekehrt bedeutet ein Crossplay-Server: unveränderte Spielerfahrung für alle.
Für Gruppen, die bislang mit Mods gespielt haben, ist das die eigentliche Entscheidung — nicht die Frage, ob Crossplay technisch geht. Wer wissen will, was dabei auf dem Spiel steht, findet die Grundlagen unter Mods installieren und verwalten sowie in der Übersicht der Mod-Typen.
Was das in der Praxis bedeutet
Die 8-Spieler-Grenze und der Modverzicht machen Crossplay zu einer Lösung für einen bestimmten Fall: Freundeskreise, die auf verschiedenen Geräten sitzen und zusammen spielen wollen, ohne dass sich jemand neue Hardware kauft. Genau dafür ist es gedacht, und dafür funktioniert es gut.
Für Gruppen, die ohnehin alle am PC sitzen, ist Crossplay dagegen ein Rückschritt: Sie verlieren Mods und Spielerplätze, ohne etwas dafür zu bekommen. In dem Fall lohnt der Aufwand nicht.
Die Erfahrung der letzten Jahre spricht dafür, dass die Plattformen enger zusammenrücken. Mit V2.6 im April 2026 erschien erstmals ein Stable-Update am selben Tag auf allen drei Plattformen — vorher hinkten die Konsolen regelmäßig um Wochen hinterher. Das ist für gemischte Gruppen wichtiger, als es zunächst klingt: Sobald die Versionen auseinanderlaufen, steht der gemeinsame Server still.
Wer aktuell auf einer Experimental-Fassung unterwegs ist, sollte das im Hinterkopf behalten — die läuft ausschließlich auf dem PC. Zum Stand der Versionen siehe die Beiträge zu V3.2 und zum Stable-Release von 2.6.