Diablo IV ist groß, und Schnellreisepunkte decken längst nicht alles ab. Reittiere schließen die Lücke: Sie verkürzen die Wege zwischen Dungeons, Nebenquests und Ereignissen spürbar. Nur bekommt man sie später, als viele beim ersten Durchgang erwarten — und man kann sie sogar ganz verpassen.
Voraussetzung: Akt IV
Das Reittier hängt am Fortschritt der Kampagne, nicht am Level. Nötig ist Akt IV, und dafür müssen die Akte I bis III abgeschlossen sein. Die lassen sich in beliebiger Reihenfolge angehen. Wer sich auf die Geschichte konzentriert und Nebenaufgaben liegen lässt, ist je nach Spielweise rund acht bis zehn Stunden unterwegs.
Die Quest „Donans Gefallen"
In Kyovashad, der Hauptstadt der Fractured Peaks, wartet die Nebenquest Donans Gefallen. Anlaufstelle ist der Stall: Dort sprecht ihr mit Stallmeister Oskar, erledigt den Auftrag und bekommt euer Pferd unmittelbar danach.
Wichtig ist der Zusatz „Neben": Die Quest gehört nicht zur Hauptgeschichte. Wer in Kyovashad nur durchläuft, übersieht sie leicht und wundert sich später, warum andere längst reiten. Einmal freigeschaltet, gilt das Reittier für den ganzen Account — jeder weitere Charakter startet also mit dem Pferd im Gepäck.
Was das in der Praxis bedeutet
Der Gewinn ist Zeit, nicht Kampfkraft. Ihr lauft weniger zurück und seid schneller wieder dort, wo es Beute gibt. Am PC hängt das Tempo davon ab, wie weit der Mauszeiger vom Charakter entfernt steht — wer eng am Charakter klickt, reitet langsamer, als das Pferd könnte.
Ärgerlich bleibt der späte Zeitpunkt. Gerade im ersten Durchgang, in dem die Wege am längsten sind, fehlt das Reittier am meisten. Wer die Kampagne bereits auf einem Charakter abgeschlossen hat, merkt davon nichts mehr.
Wenn ihr ohnehin gerade an eurem Endgame-Fortschritt arbeitet, lohnt daneben ein Blick darauf, wie ihr eure Glyphen effizient levelt — das ist die zweite Dauerbaustelle jeder Season.
Habt ihr die Quest beim ersten Durchgang übersehen, oder wart ihr rechtzeitig im Stall? Schreibt es in die Kommentare.
