Die Stufengrenze steigt von 150 auf 300, zwei mutierte Illuminate-Gegner ziehen in ein neues Biom ein, und erstmals kämpfen KI-Verbündete an eurer Seite: Helldivers 2 Devoid of Liberty ist Arrowheads Update 7.0.0 vom 12. August 2026 und der größte Patch seit Monaten. Ein Hotfix auf 7.0.1 folgte am 17. August.

Crusher und Wretch: Zwei neue Illuminate-Gegner im Void

Das Update führt ein neues Biom ein, den Void, und mit ihm zwei mutierte Gegnertypen. Der Crusher regeneriert sich, während er schweren Schaden einsteckt — er muss ohne Pause heruntergeprügelt werden, sonst war die aufgewendete Munition umsonst. Der Wretch geht den entgegengesetzten Weg: flink, ausweichend, mit Sprungangriffen, und er zerlegt gezielt die Waffen seines Ziels.

Beide zwingen zu unterschiedlichem Verhalten. Der Crusher belohnt konzentriertes Feuer und Absprachen im Team, der Wretch verlangt schnelle Reaktionen und sauberes Zielen. Wer beide gleichzeitig vor sich hat, muss die Reihenfolge festlegen — nacheinander funktioniert, parallel nicht.

We are so close to entering the Void. — Super Earth High Command, Patchnotes August 2026

Die SEAF kämpfen zum ersten Mal an eurer Seite

Die Super Earth Armed Forces treten der Schlacht bei. SEAF-Trupps erscheinen künftig als Planeten-Modifikator und kämpfen in Missionen an eurer Seite — mit überarbeitetem Verhalten, neuen Waffen wie Stim-Pistolen und schweren Maschinengewehren sowie aktualisierter Optik. Sie können außerdem gegnerische Spawner zerstören.

Das ist die strukturell größte Änderung des Patches, weil sie zum ersten Mal Einheiten auf das Feld bringt, die weder Gegner noch Mitspieler sind.

Der Legendary Warbond „Castellan's Creed"

Parallel startet die Zusammenarbeit mit Warhammer 40.000. Der Legendary Warbond „Castellan's Creed" bringt Ausrüstung im Stil der Astra Militarum ins Spiel.

Update 7.0 in der Kurzfassung

Änderung Status Kurz erklärt
Neues Biom „Void" Schauplatz der neuen Gegner
Crusher, Wretch Regenerierender Brocken und flinker Waffenzerleger
SEAF-Unterstützung KI-Verbündete als Planeten-Modifikator
Stufengrenze 300 15 neue Ränge, je mit Titel und Symbol
Emote-Slots Von 4 auf 8 erhöht
Castellan's Creed Warhammer-40.000-Warbond
GATER-Überarbeitung Neuer Motor, mehr Tempo, mehr Leben
Assisted Reload 🔄 Anforderungen deutlich gesenkt

Level 300 und acht Emote-Slots

Die Rangobergrenze steigt von 150 auf 300, verteilt auf 15 neue Ränge mit jeweils eigenem Titel und Symbol. Für Spieler, die seit dem Start dabei sind und die alte Grenze längst erreicht hatten, gibt es damit wieder eine Fortschrittsanzeige, die sich bewegt. Das Emote-Rad fasst statt vier nun acht Einträge.

Was stand auf der Wunschliste der Community?

Bemerkenswert an diesen Patchnotes ist ein neuer Abschnitt, in dem Arrowhead ausdrücklich Änderungen sammelt, die weit oben auf der Wunschliste der Community standen. Der GATER bekommt Motor und Getriebe getauscht — ein „Super V48 Interceptor" sorgt für mehr Tempo und besseres Handling, dazu kommen mehr Munition, mehr Lebenspunkte und weniger Neigung zum seitlichen Überschlag. Das Sturmgewehr R-2124 Constitution lädt bei leerem Magazin jetzt per Ladestreifen nach.

Die interessanteste Änderung ist der Umbau des Assisted Reload. Bisher musste ein designierter Nachlader den passenden Rucksack tragen, was so viel Absprache erforderte, dass die Funktion kaum genutzt wurde. Künftig genügt es, wenn einer von beiden — Schütze oder Helfer — den Rucksack hat.

Dazu kommen zahlreiche Feinjustierungen: Die Erholung nach hartem Landen wurde von 1,32 auf 0,8 Sekunden verkürzt, die Stim-Eingabe wird bis zu zwei Sekunden gepuffert statt verworfen, der Eagle-Napalm-Luftschlag deckt mit 10 statt 8 Metern Radius mehr Fläche ab, und Panzerabwehrminen reißen mit Abrissstärke 40 statt 30 nun auch Koloniemauern ein. Der Ballistische Schild schützt weiterhin gegen Schaden, schickt euch beim Blocken aber nicht mehr in den Orbit — dafür bricht er nach rund 15 direkten Treffern.

Der Crusher bestimmt die Balance-Debatte der nächsten Wochen

Ein Gegner, der sich regeneriert, sobald das Feuer abreißt, bestraft schwächer ausgerüstete Gruppen doppelt: Wer nicht genug Schaden pro Sekunde aufbringt, kommt gar nicht erst zum Abschluss. Auf den hohen Schwierigkeitsgraden läuft das auf die Frage hinaus, ob am Ende nur noch wenige Loadouts taugen — und genau daran wird sich die Kritik der kommenden Wochen entzünden.

Der Rest des Patches trifft zwei Gruppen unterschiedlich. Langzeitspieler, die die alte Stufengrenze erreicht hatten, bekommen mit 150 zusätzlichen Rängen wieder ein Ziel — reine Motivation ohne Machtzuwachs, aber genau das fehlte. Für kleine Gruppen ist die SEAF-Unterstützung der größere Gewinn: Zu zweit oder zu dritt statt in voller Vierergruppe gibt es damit erstmals Entlastung an der Front.

Der überarbeitete Assisted Reload zeigt, wie man eine kaum genutzte Mechanik rettet, indem man die Einstiegshürde senkt statt Zahlen zu schrauben. Häufiger zum Einsatz kommt er dadurch nicht automatisch — die Absprache im Team bleibt nötig, sie ist nur nicht mehr Voraussetzung.

Dass Arrowhead Community-Wünsche jetzt als eigenen Abschnitt ausweist, ist zunächst eine Formfrage. Nach dem Review-Bombing im Mai ist es aber ein erkennbarer Versuch, die Kommunikation zu ändern — ähnlich wie schon bei den umfangreichen Waffen- und Gegneränderungen und dem Patch 01.001.002.


Der neue Feedback-Abschnitt in den Patchnotes lebt davon, dass gemeldet wird, was hakt. Eure Erfahrungen mit Crusher und Wretch könnt ihr unten hinterlassen.

Quellen