Sons of the Forest Crossplay gibt es nicht — und zwar aus einem einfachen Grund: Das Spiel erscheint bis heute ausschließlich auf dem PC. Wo keine zweite Plattform existiert, kann auch nichts miteinander verbunden werden. Wer trotzdem gemeinsam spielen will, hat Möglichkeiten, sie sehen nur anders aus als erhofft.

Sons of the Forest Crossplay: Der Stand im August 2026

Plattform Verfügbar
PC (Steam)
PlayStation 5 ❌ nicht angekündigt
Xbox Series X|S ❌ nicht angekündigt
Nintendo Switch 2 ❌ nicht angekündigt
Crossplay ❌ entfällt mangels zweiter Plattform

Endnight Games hat sich mehrfach offen gezeigt, das Spiel nach der Early-Access-Phase auf PlayStation und womöglich Xbox zu bringen. Konkrete Pläne gibt es aber weiterhin nicht, und seit Anfang August 2026 auch keine neue Auskunft dazu.

Auch der Vorgänger blieb getrennt

The Forest erschien zwar für PlayStation, hatte aber ebenfalls nie Crossplay. PC- und Konsolenspieler blieben unter sich. Das Muster ist bei Endnight also nicht neu.

Warum bleibt das wahrscheinlich so?

Zwei Dinge sprechen gegen eine baldige Änderung.

Erstens ist Endnight ein kleines Studio. Crossplay bedeutet nicht nur eine Portierung, sondern eine gemeinsame Netzwerkschicht, Zertifizierungen bei zwei bis drei Plattformbetreibern und dauerhaft gleichgetaktete Updates. Für ein Team dieser Größe ist das ein eigenes Projekt.

Zweitens hat sich der Fokus verschoben: Im Dezember 2025 kündigte Endnight bei den Game Awards Forest 3 an. Das ist das deutlichste Signal, wohin die Aufmerksamkeit des Studios geht — und es spricht nicht dafür, dass Sons of the Forest noch einen aufwendigen Plattform-Ausbau bekommt.

Was stattdessen funktioniert

Der Koop-Modus selbst ist nicht das Problem — er läuft am PC einwandfrei für bis zu acht Spieler. Wer eine dauerhafte Welt will, kann einen eigenen Server betreiben; das Spiel bringt die Werkzeuge dafür mit.

Für gemischte Gruppen, in denen jemand auf der Konsole sitzt, bleibt allerdings nur die unbefriedigende Antwort: Dieser Mitspieler braucht einen PC, sonst ist er außen vor. Wer nach Alternativen sucht, findet sie bei den Titeln, die Crossplay tatsächlich anbieten — etwa 7 Days to Die zwischen PC, PS5 und Xbox oder ab September Valheim über gleich vier Plattformen.

Gemischte Gruppen greifen besser zu etwas anderem

Für reine PC-Gruppen ändert das nichts. Sons of the Forest bleibt eines der dichteren Survival-Erlebnisse für kleine Runden, und die technischen Grundlagen dafür stimmen — was sich an den Verbesserungen der letzten Jahre ablesen lässt, etwa bei Patch 8 mit Strom und Sicherheitstechnik oder den Bunker- und KI-Überarbeitungen.

Für gemischte Gruppen ist es dagegen ein Ausschlusskriterium, und das sollte man vor dem Kauf wissen statt hinterher. Wer zu dritt spielt und einer davon sitzt an der PlayStation, wählt besser ein anderes Spiel — nicht weil Sons of the Forest schlechter wäre, sondern weil die Gruppe sonst dauerhaft geteilt bleibt.

Ob sich das mit Forest 3 ändert, ist offen. Ein Studio, das einen Nachfolger ankündigt, hat zumindest die Gelegenheit, Crossplay von Anfang an mitzudenken — versprochen hat Endnight das allerdings nicht.

Solange es keine zweite Plattform gibt, bleibt Crossplay hier eine theoretische Frage. Die praktischere ist, wie ihr gemischte Gruppen sonst zusammenhaltet — dafür sind die Kommentare da.

Quellen