Podrennen waren in der Reihe immer ein Nebenschauplatz, jetzt tragen sie ein eigenes Spiel. Beim Star Wars Galactic Racer Crossplay gibt es dabei die Antwort, die auf dieser Seite sonst oft anders ausfällt: Alle vier Plattformen fahren zusammen. Release ist der 6. Oktober 2026, entwickelt hat das Spiel Fuse Games, herausgebracht wird es von Secret Mode.

Stand: 6. Oktober 2026

Angaben zu Plattformen, Crossplay und Spielerzahl stammen aus den offiziellen Informationen zum Spiel und dem Steam-Eintrag. Was nach dem Start an Modi dazukommt, ist nicht angekündigt.

Star Wars Galactic Racer Crossplay: PS5, Xbox, Steam und Epic in einem Rennen

Angabe Wert
Release 6. Oktober 2026, weltweit
Plattformen PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC (Steam, Epic Games Store)
Crossplay ✅ zwischen allen genannten Plattformen
Plattformübergreifende Freundesliste ✅ inklusive Einladungen
Spieler online bis zu 12
Geteilter Bildschirm ❌ von Steam nicht ausgewiesen
Preis (Steam) 59,99 Euro

Das ist eine ungewöhnlich glatte Tabelle. Bei den meisten Titeln, die hier durchgegangen sind, trennt irgendeine Grenze die Plattformen — Icarus lässt PC, PS5 und Xbox getrennt fahren, und selbst wo Crossplay funktioniert, endet es oft zwischen Steam und Epic. Genau diese Hürde fällt hier weg.

Die Freundesliste läuft über Epic Online Services

Technisch liegt das an der Wahl des Unterbaus: Fuse Games nutzt Epic Online Services, und zwar nicht nur für die Rennen selbst, sondern auch für die plattformübergreifende Freundesverwaltung samt Einladungen. Damit lädt man Leute direkt ein, statt über Umwege eine Lobby zu verabreden.

Dass Steam und Epic in derselben Runde landen, ist dabei die eigentliche Neuigkeit. Wie unterschiedlich das sonst gelöst wird, zeigt der Blick auf Windrose, wo Steam und Epic ebenfalls zusammenspielen — dort aber über einen anderen Weg. Ein gemeinsamer Dienst für alle vier Storefronts bleibt die Ausnahme.

Zwölf Fahrer online, dazu eine Kampagne für einen

Das Spiel trägt zwei Hälften. Es gibt eine Einzelspieler-Kampagne und einen Mehrspieler-Teil, in dem bis zu zwölf Leute gleichzeitig fahren, dazu eine Online-Rangliste. Sowohl Arcade- als auch PvP-Rennen lassen sich im Mehrspieler fahren, es ist also nicht auf ein einziges Wettkampfformat verengt.

Steam listet außerdem einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad, volle Controller-Unterstützung mit DualShock- und DualSense-Anbindung und empfiehlt ausdrücklich ein Gamepad. Untertiteloptionen und Sprachausgabe für die Menüs sind vermerkt. Einen geteilten Bildschirm führt Steam dagegen nicht auf — das Spiel ist online gedacht, nicht fürs Sofa.

Rennspiel statt Survival, und trotzdem einen Blick wert

Ein Podracer ist erst einmal nicht das, wofür Koop- und Survival-Runden zusammenkommen. Es gibt nichts aufzubauen, nichts zu verwalten, keine Welt, die zwischen zwei Abenden weiterläuft. Wer ein Spiel sucht, das über Wochen trägt, sucht hier falsch.

Der Reiz liegt an einer anderen Stelle: zwölf Plätze und funktionierendes Crossplay über vier Storefronts sind genau die Kombination, an der gemischte Gruppen sonst scheitern. Wenn in einer Runde zwei auf der PlayStation, einer auf der Xbox und drei auf dem PC sitzen — davon einer bei Epic, weil er es dort verschenkt bekommen hat —, dann ist das normalerweise das Ende der Planung. Für einen Abend, an dem alle mitkönnen, ohne dass vorher jemand etwas nachkaufen muss, ist das ein brauchbares Angebot.

Dazu kommt der Preis als Gegenargument: 59,99 Euro sind für ein Rennspiel ohne Langzeitstruktur kein geringer Einsatz, und eine Rangliste bindet nur, solange Leute darin fahren. Wer Star Wars vor allem wegen der Welt mag und nicht wegen der Geschwindigkeit, ist mit dem versorgt, was Star Wars Outlaws inzwischen nachgeliefert hat, besser bedient.

Was bringt Crossplay in einem Rennspiel?

Mehr als in vielen anderen Genres, und das hat mit Wartezeiten zu tun. Ein Rennen braucht zwölf Leute, um sich voll anzufühlen. Ein Spiel, das seine Spieler auf vier getrennte Töpfe aufteilt, füllt Startfelder abends nach ein paar Monaten nicht mehr — ein Spiel mit einem gemeinsamen Topf schon deutlich länger. Bei Titeln ohne dauerhaft große Spielerzahl ist Crossplay deshalb weniger Komfort als Haltbarkeit.

Nicht angekündigt ist, ob sich Crossplay abschalten lässt. Bei Shootern ist das ein wiederkehrendes Thema, weil Maus und Gamepad unterschiedlich zielen — bei Battlefield 6 führt der Weg dorthin über einen Umweg. Im Rennspiel wiegt der Eingabeunterschied weniger schwer, ganz verschwunden ist er nicht.

Was sich vor dem Start nicht beantworten lässt, ist die Frage nach der Streckenzahl und danach, wie lange die Kampagne trägt. Beides steht in keiner Ankündigung. Wer ab dem 6. Oktober fährt, weiß es zuerst.

Quellen