Hunt Showdown Wiki: Übersicht zu 1896

Dieses Hunt Showdown Wiki sammelt die Einstiegspunkte zum PvPvE-Extraction-Shooter von Crytek, der im Louisiana des ausgehenden 19. Jahrhunderts spielt: was in einer Partie eigentlich passiert, welche Karten und Modi es gibt und wo die Unterschiede zu klassischen Shootern liegen.

⚠️ Stand der Angaben

Geprüft im August 2026 für den Stand nach Update 2.8 und dem laufenden Event „Road to Hell". Hunt bekommt regelmäßig Inhalts-Updates — Modi, Karten und Ausrüstungsregeln können sich ändern.

Was Hunt: Showdown von anderen Shootern unterscheidet

Der zentrale Unterschied liegt darin, dass es keine Runden im üblichen Sinn gibt. Wer stirbt, verliert den Jäger samt Ausrüstung dauerhaft — es gibt kein Respawn in dieselbe Partie und keinen Neuanfang nach dreißig Sekunden. Genau daraus zieht das Spiel seine Spannung: Jede Schussabgabe verrät die eigene Position, und jede Begegnung kann die letzte für diesen Charakter sein.

Dazu kommt die zweite Ebene: Neben den anderen Spielerteams laufen KI-Gegner über die Karte, die Lärm machen, wenn man sie falsch angeht. Krähen, Hunde und Ketten reagieren auf Bewegung und verraten Positionen über hunderte Meter. Hunt ist deshalb ein Spiel, in dem Zuhören mindestens so wichtig ist wie Zielen.

Bounty Hunt: Der Ablauf einer Partie in vier Schritten

Der Hauptmodus heißt Bounty Hunt und folgt immer derselben Struktur. Wer diese vier Schritte verstanden hat, versteht das Spiel.

Schritt Was passiert
1. Hinweise suchen Über Dark Sight werden Hinweise sichtbar gemacht und untersucht. Nach dem dritten Hinweis markiert die Minikarte das Versteck des Bosses — nur für das eigene Team
2. Boss besiegen Der Boss sitzt in einem Compound mit begrenzten Zugängen. Gut zu verteidigen, aber genauso gut in eine Falle zu verwandeln
3. Bannen Das Bannen dauert rund drei Minuten und ist für alle auf der Karte sichtbar. Das Team, das den Bann startet, wird dabei vollständig geheilt
4. Extrahieren Mit der Trophäe zu einem der Extraktionspunkte am Kartenrand. Das Ausschleusen kostet einige Sekunden, in denen man verwundbar bleibt

Schritt 3 ist der Punkt, an dem Neulinge am häufigsten überrascht werden: Sobald das Bannen läuft, weiß jedes andere Team auf der Karte, wo etwas zu holen ist. Die eigentliche Partie beginnt für viele erst dort.

Info-Box: Dark Sight ist nicht nur Suchhilfe

Dark Sight zeigt Hinweise und interaktive Objekte durch Wände. Trägt man eine Trophäe, kommt eine zweite Funktion dazu: Gegnerische Jäger im Umkreis von etwa 150 Metern leuchten kurz als orange Silhouetten auf. Pro Trophäe steht dafür ein Boost von rund fünf Sekunden zur Verfügung — sparsam einsetzen, nicht beim ersten Geräusch verbrauchen.

Karten und Modi: Was aktuell im Spiel ist

Karte Status
Stillwater Bayou ✅ Sumpfgebiet, die namensgebende Bayou-Kulisse
Lawson Delta ✅ Industrie- und Farmanlagen, viele offene Wege
DeSalle ✅ Gemischtes Gelände mit Minen und Höhenunterschieden
Mammon's Gulch ✅ Trockenere Bergkulisse, die jüngste der vier Karten

Neben Bounty Hunt gibt es Bounty Clash — eine verdichtete Variante, die auf ein einzelnes Compound beschränkt ist. Es gibt dort keine Versorgungspunkte und eigene Spawn- und Extraktionspunkte. Für den Einstieg ist der Modus nützlich, weil er das Schießen übt, ohne dass man den kompletten Partieablauf beherrschen muss.

Ausrüstung nach Update 2.8: Größen statt Kategorien

Mit Update 2.8 vom 9. Juni 2026 hat Crytek das Inventarsystem umgebaut. Waffen tragen seitdem eine Größe von 1 bis 5 statt der früheren Einteilung in klein, mittel und groß. Die Standardkapazität liegt bei 5 und lässt sich über die Eigenschaft „Quartermaster" auf 6 erhöhen.

Werkzeuge und Verbrauchsgüter sind nicht mehr an feste Slot-Typen gebunden und lassen sich frei mischen. Von derselben Verbrauchsgüter-Kategorie — Wurfgegenstände, Platzierbares, Munitionsarten, Tarot-Karten — sind maximal vier Exemplare erlaubt. Werkzeugkisten auf der Karte füllen seitdem nur noch Werkzeuge auf, keine Verbrauchsgüter mehr. Die Einzelheiten stehen im Artikel zum Inventory Rework in Update 2.8.

Crossplay: Konsolen ja, PC nein

Hunt trennt PC und Konsole bewusst. Spieler auf PlayStation und Xbox finden sich in gemeinsamen Partien wieder, ein gemischtes Team aus PC- und Konsolenspielern ist dagegen nicht vorgesehen. Eine Ankündigung, das zu ändern, gibt es derzeit nicht.

Was das in der Praxis bedeutet

Hunt ist kein Spiel, das man nebenbei lernt, und das ist gleichzeitig sein Reiz und seine Hürde. Der dauerhafte Verlust des Jägers sorgt dafür, dass eine gewonnene Partie mehr wert ist als in Shootern mit Respawn — er sorgt aber auch dafür, dass die erste Woche statistisch frustrierend ausfällt. Wer damit rechnet, kommt deutlich besser hinein als jemand, der schnelle Erfolgserlebnisse erwartet.

Für Spieler, die vor allem abends und in kleinen Gruppen unterwegs sind, spricht einiges für Hunt: Eine Partie dauert selten länger als eine halbe Stunde, und das Tempo ist niedrig genug, dass Reaktionsschnelligkeit weniger zählt als Absprache und Geduld. Umgekehrt gilt: Wer allein gegen eingespielte Teams antritt, hat es deutlich schwerer — das Spiel belohnt Kommunikation stärker als individuelles Können.

Ob die Trennung von PC und Konsole langfristig Bestand hat, bleibt offen. Sie hält das Spielgefühl konsistent, verkleinert aber die Spielerbasis auf jeder Plattform einzeln.

Weiterführende Seiten

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Quellen