Von Funke übernommen: Die Funke Mediengruppe hat das Gaming-News-Portal 4Players.de gekauft und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Eintritt in die Gamingbranche gemacht. Das Portal wird Teil des Digital Brand Networks (DBN) innerhalb der Funke-Gruppe und bietet eine einmalige Möglichkeit, Synergien aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Newsmarken zu nutzen.
Ein wichtiger Schritt in die Gamingbranche für Funke
4Players.de ist eines der wichtigsten Portale im Gaming-Sektor und wurde von der Funke Mediengruppe übernommen, um den Eintritt in die stark wachsende Gamingbranche zu ermöglichen. DBN, das Digital Brand Network innerhalb der Funke-Gruppe, bedient bisher mit seinen Magazinen Goefeminin.de, Imtest.de sowie WerStreamtes.de nicht den Gaming-Sektor. Mit der Übernahme von 4Players.de kann DBN nun auch in diesem Bereich aktiv werden.
Chefredakteur und Redaktionsleiterin News
Axel Telzerow, bisher Chefredakteur von IMTEST sowie IMTEST.de, wird zukünftig auch Chefredakteur von 4Players.de und bezeichnet das Portal als "eine der wichtigsten Seiten im Gaming-Sektor". Er ist glücklich, die Marke weiterhin halten zu können. Redaktionsleiterin News wird Dana Neumann, seit 2017 Redaktionsleiterin von Futurezone.de.
(https://alte-knochen.de/category/gamingnews-archiv/)
Synergien nutzen
Christian Pieper, Director Content & Data des DBN, sieht vor allem in den Synergien aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Newsmarken eine einmalige Möglichkeit: "Während die IMTEST-Redaktion PCs, Notebooks, Tablets und Konsolen testet, ist 4Players.de die passende Plattform für einzigartige Spiele-News und -Tests."
Mit der Übernahme bewahrt Funke das Portal einerseits vor dem redaktionellen Aus. Es ermöglicht der Mediengruppe andererseits auch den Eintritt in die stark wachsende Gamingbranche - einen Sektor, den DBN mit seinen Magazinen bisher nicht bedienen konnte. Die Übernahme von 4Players.de ist daher ein wichtiger Schritt für die Funke Mediengruppe und eröffnet neue Möglichkeiten für Synergien aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Newsmarken.
Konzentration im Games-Journalismus: Was Leser davon merken
Die Übernahme steht nicht für sich. Der deutschsprachige Spielejournalismus schrumpft seit Jahren, Redaktionen wandern unter die Dachmarken großer Verlagshäuser. Für Leser heißt das zweierlei: Reichweitenstarke Portale bleiben erhalten, die Zahl unabhängiger Stimmen sinkt weiter. Wie sich Plattformentscheidungen konkret auf das Angebot auswirken, zeigt die Meldung dazu, dass Steam aufräumt und Spiele in Deutschland verschwinden könnten. Dass wirtschaftlicher Druck auch die Spiele selbst prägt, lässt sich am Beispiel Star Citizen und seinen teuren Paketen nachvollziehen.
