Im vollen Rucksack nach einer bestimmten Zutat zu wühlen, während draußen die Horde anrückt: Dafür gibt es seit dem 26. Oktober eine Suchleiste. Mit 7 Days to Die V3.4.0 Stable liefern die Fun Pimps die Funktion nach, die sich nach dem Rucksack-Umbau von V3.3 fast aufdrängte. Dazu kommen ein Hotfix gegen Abstürze im Mehrspielermodus und eine Fehlerliste, die länger und älter ist, als die Ankündigung vermuten lässt.

Stand dieser Angaben: 2. November 2026

Die Ankündigung zu V3.4.0 stammt vom 26. Oktober, die Experimental-Fassung lief seit dem 23. Oktober. Eine neuere Meldung der Fun Pimps gab es im Steam-Newsfeed bis zu diesem Stand nicht.

7 Days to Die V3.4: Suchleiste, Filter und Drohnen-Rückholung

Neu sind zwei Funktionen. In Rucksack und Containern gibt es jetzt ein Suchfeld, in das du einen Gegenstandsnamen tippst, oder einen Filter nach Kategorie. Und wer seine Drohne verloren hat, weil sie hängengeblieben oder verschwunden ist, kann sie sich beim Händler zurückholen lassen. Was die Rückholung kostet und ob sie an Bedingungen geknüpft ist, steht nicht in den Patchnotes.

Geändert haben die Fun Pimps vier Dinge, damit sie zur größeren Rucksackkapazität passen: Night Stalker Vol. 4, Steroids, Chicken Nuggets und das vollständige Fireman's-Almanac-Set. Worin die Anpassung besteht, sagt der Changelog nicht. Wie das neue Inventarraster aus V3.3 aufgebaut ist, auf das sich alles bezieht, steht in unserem Beitrag zu V3.3 und den Rucksäcken.

Aus der langen Fix-Liste fallen fünf Punkte auf, die im Alltag auffallen dürften:

  • Der zehnte Hotbar-Slot lässt sich wieder verkaufen.
  • Shift plus Linksklick verschiebt Gegenstände in abgeworfene Zombie-Taschen und Airdrops ohne Fehlermeldung.
  • Drohnen kreisen nach dem Platzieren nicht mehr um den Spieler.
  • Das Teilen von Quests aus der Zeit vor 3.4.0 macht keine Probleme mehr.
  • Das Spiel startet auf macOS wieder mit aktiviertem Easy Anti-Cheat.

Die Warnung aus unserem V3.3-Beitrag, ein aufgenommenes Fahrzeug könne auf einem Dedicated Server seinen Inhalt verlieren, hat sich dagegen schon früher erledigt: Der Changelog zu V3.3.0 Stable vom 5. Oktober verzeichnet, dass Fahrzeuge auf Dedicated Servern wieder ihren Inhalt prüfen, bevor sie sich aufnehmen lassen. Wo V3.4 in die Reihe aller Versionen gehört, zeigt die Übersicht der 7-Days-to-Die-Versionen.

7 Einträge auf der Fehlerliste — sechs kennt V3.3 schon

Die Liste bekannter Fehler hat zwei Seiten: Die Steam-Ankündigung führt sieben Einträge, die offizielle Webseite acht (dazu gleich mehr). Legt man die Steam-Fassung neben die Liste von V3.3.0 Stable, sieht es so aus:

Bekannter Fehler V3.3.0 Stable (5.10.) V3.4.0 Stable (26.10.)
Möglicher Fehler beim Erzeugen von Chunk-Dekoration, nur neue Spiele gelistet gelistet
Euthanizer-Perk löst aus, wirkt aber nicht gelistet gelistet
Verkaufszahl wird womöglich falsch angezeigt gelistet gelistet
Gegenstände lassen sich nicht direkt vom Lagerfeuer verzehren, Umweg über den Rucksack gelistet gelistet
Mac mit französischer Sprache: kein Beitritt zu P2P oder Server gelistet gelistet
Mac: Sprachwechsel friert das Spiel ein gelistet gelistet
Zehnter Hotbar-Slot lässt sich nicht verkaufen gelistet als behoben verzeichnet
Bögen, Armbrüste und Knuckles schweben nach dem Wechsel von der dritten in die erste Person gelistet, mit Umgehung nicht erwähnt
Ressourcen aus einem 3.3-Inventar werden beim Beitritt umgewandelt nicht gelistet neu

Der Eintrag zu den schwebenden Waffen ist der unklare: Er fehlt in der neuen Liste, taucht aber auch nicht unter den Korrekturen auf. Ob er behoben ist, geht aus der Ankündigung nicht hervor. Ein Fehler der neuen Suchfunktion selbst steht nicht auf der Liste.

Was gilt bei den gesperrten Plätzen, Steam oder die Webseite?

Der Hotfix soll laut Text Abstürze im Mehrspielermodus beheben und außerdem verhindern, dass gesperrte Inventarplätze nach dem Schließen des Inventars zurückspringen. Im Changelog steht entsprechend: Das Sperren von Plätzen funktioniere wieder.

Auf der offiziellen Webseite steht unter den bekannten Fehlern trotzdem als erster Punkt, gesperrte Plätze würden nach dem Schließen zurückgesetzt, ein Fix werde gerade getestet und ausgeliefert, sobald er zertifiziert sei. In der Steam-Fassung fehlt diese Zeile. Welche Fassung den aktuellen Stand abbildet, lässt sich von außen nicht entscheiden; Steam zeigt die Ankündigung als zuletzt am 29. Oktober bearbeitet. Wer Plätze sperrt, braucht dafür keine Quelle: Platz sperren, Inventar schließen, wieder öffnen, und du weißt, wie es bei dir aussieht.

Die Abstürze im Mehrspielermodus nennt die Ankündigung nur als „the issue causing crashes". Eine Ursache, eine betroffene Plattform oder die Build-Nummer, in der der Fehler auftrat, stehen nicht dabei. Eine unabhängige Bestätigung, dass die Abstürze damit vollständig verschwunden sind, liegt uns nicht vor.

Prüfe vor dem ersten Beitritt, was in deinem Rucksack liegt

Der letzte Eintrag der Liste betrifft jeden, der von V3.3 kommt. Tritt ein Spieler ab Build b6 einem Dedicated Server oder einer P2P-Runde bei, können „some resource items" aus seinem 3.3-Inventar in andere Gegenstände umgewandelt werden. Die Fun Pimps nennen das einen einmaligen Indexierungsfehler. Welche Ressourcen betroffen sind, wie viele, und ob sich die Umwandlung rückgängig machen lässt, steht nicht in der Ankündigung.

Das Mindeste, was sich daraus ableiten lässt: vor dem ersten Beitritt notieren oder fotografieren, welche Stapel mit welcher Menge im Rucksack liegen, und danach vergleichen. Das ist unsere Empfehlung, keine Anweisung des Studios. Wer den Server selbst betreibt, findet die Grundlagen im Wiki zum 7-Days-to-Die-Server.

Der Gewinn liegt im Rucksack, das Risiko beim Beitritt

Von der Suchleiste profitiert jeder, der das neue Raster aus V3.3 füllt, also praktisch jeder mit einem Rucksack. An den Spielregeln ändert sich dadurch nichts, es geht um weniger Wühlen und weniger Zeit im Inventarmenü, solange die Horde steht. Die Fun Pimps stellen genau diese Szene an den Anfang ihrer Ankündigung.

Das Risiko sitzt an anderer Stelle. Eine Gruppe, die mit 3.3-Charakteren auf einen Server oder in eine P2P-Runde wechselt, trifft auf den Umwandlungsfehler, auf einen Absturz-Fix ohne unabhängige Bestätigung und auf eine Slot-Sperre, deren Status die beiden Ankündigungstexte unterschiedlich darstellen. Mac-Spieler, die das Spiel auf Französisch betreiben, kommen laut Liste gar nicht in ein Mehrspielerspiel. Abwarten lohnt dort, wo ein Server schon Monate gewachsen ist und die ganze Gruppe in einem Zug beitreten soll. Mit einem frischen Charakter gibt es kein 3.3-Inventar, das umgewandelt werden könnte; für neue Spiele bleibt von der Liste vor allem der mögliche Fehler bei der Chunk-Dekoration.

Einen Termin für den nächsten Hotfix nennen die Fun Pimps nicht. Die Liste der bekannten Fehler ist der einzige Anhaltspunkt, woran sich ein Folgepatch messen lassen wird.

Quellen