Wer als Hunt Showdown Einsteiger in die ersten Partien startet, wird schnell ausgebremst: Die Karten sind groß, die Geräusche verraten dich, und ein Fehler kostet den Jäger. Dabei lassen sich die meisten frühen Niederlagen mit ein paar Grundregeln vermeiden. Dieser Beitrag zeigt dir, welche Fehler du zuerst abstellen solltest.
Hunt Showdown Einsteiger: So läuft eine Partie ab
In Hunt trittst du gegen andere Jägerteams und gegen computergesteuerte Monster an. Dein Ziel im Hauptmodus ist ein Kopfgeld. Dafür suchst du auf der Karte nach Hinweisen, aktivierst dafür die Dark Sight und findest so den Unterschlupf des Bosses.
Ist der Boss besiegt, startest du das Banishing, also den Bannritual-Vorgang. Danach trägst du die Beute zu einem Extraktionspunkt. Andere Teams sehen, wo das Kopfggeld liegt, und wollen es dir abnehmen.
Wenn du die Abläufe in Ruhe nachlesen willst, hilft dir der Hunt Showdown 1896 Einsteiger-Guide im Wiki. Hier geht es um die Fehler, die in der Praxis am meisten kosten.
Die häufigsten Fehler in den ersten Partien
Zu schnell und zu laut unterwegs
Neulinge rennen über die Karte, als wäre es ein klassischer Shooter. In Hunt hört man Schritte, zerbrechendes Glas, Krähen und knarrende Türen sehr weit. Gehe deshalb in Gebäuden und in der Nähe von Gegnern langsam, und achte auf den Untergrund.
Wer Lärm macht, lockt nicht nur Monster an, sondern auch Jäger. Meist bist du dann das Ziel, bevor du jemanden gesehen hast.
Blind in Gefechte laufen
Jeder Schuss ist auf der ganzen Karte zu hören. Das gilt für dich genauso wie für die Gegner. Wenn du einen Kampf in der Ferne hörst, musst du nicht sofort hin.
Oft ist es klüger, abzuwarten und zu beobachten. Meist räumen zwei Teams sich gegenseitig ab, und du kannst mit etwas Abstand nachrücken. Rechne beim Hingehen mit einem Hinterhalt an Ecken und Fenstern.
Allein losziehen und das Team vernachlässigen
Im Duo oder Trio gewinnt, wer zusammenarbeitet. Bleib in Rufweite, sprich Positionen ab und heile dich gegenseitig. Ein Partner, der verblutet neben dir liegt, lässt sich oft noch wiederbeleben.
Wenn du neu bist, spiele mit Freunden oder in der Gruppe, statt dich allein durchzuschlagen. Ob das plattformübergreifend klappt, steht im Beitrag zu Hunt Showdown 1896 Crossplay.
Die falsche Ausrüstung mitnehmen
Am Anfang ist die Versuchung groß, teure Waffen zu kaufen. Aber ein Tod kostet dich den Jäger samt Ausrüstung. Für deine ersten Runden reichen günstige Loadouts, damit ein Verlust nicht wehtut.
Packe Verbrauchsgüter wie Heilung nicht aus Sparsamkeit weg. Wer ohne Medizin oder Munition in einen Kampf geht, hat meist schon verloren. Lerne erst eine Waffe richtig kennen, statt ständig zu wechseln.
Das Banishing unüberlegt starten
Nach dem Bosskampf ist der Moment gefährlich. Der Bannvorgang zieht Aufmerksamkeit auf sich, und Gegner wissen danach, wo du bist. Sichere also zuerst die Umgebung, bevor du beginnst.
Bereite Fallen, Sichtlinien und Fluchtwege vor. So kannst du anrückende Teams besser abfangen. Wenn du dich unsicher fühlst, lohnt sich ein Blick in die Umgebung vor dem Start.
Die Extraktion überstürzen
Auch der Weg zum Ausgang ist ein beliebter Hinterhalt. Viele Teams warten genau dort auf Beuteträger. Wähle einen Ausgang, den du gut erreichen kannst, und prüfe die Lage, bevor du hinausläufst.
Hast du kein Kopfgeld, aber lebst noch, kannst du ebenfalls extrahieren. Auch dann behältst du deinen Jäger und seine Erfahrung.
Kleine Gewohnheiten, die viel bringen
Schau dir nach jedem Tod an, wo du entdeckt wurdest. Meist liegt der Fehler nicht am Zielen, sondern an Position und Lärm. Mit dieser Gewohnheit lernst du schneller als durch reines Dauerspielen.
Aktuelle Inhalte erweitern das Spiel regelmäßig. Ein Überblick zum neuen Kapitel steht in Hunt Showdown Chapter 2: Blood Testament, die Details zum Patch findest du bei Update 2.9. Die Grundlagen aus diesem Beitrag bleiben davon unberührt.
Welchen Fehler hast du als Hunt Showdown Einsteiger am häufigsten gemacht? Schreib es uns in die Kommentare und verrate anderen Neulingen, was dir geholfen hat.
