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Die Frage kommt in jeder Survival-Runde irgendwann auf: Gibt es The Forest Crossplay zwischen PC und PlayStation? Die kurze Antwort ist ernüchternd, denn The Forest Crossplay hat Endnight Games nie eingebaut. Wer den Klassiker gemeinsam spielen will, braucht ihn auf derselben Plattform — hier kommt der ganze Stand der Dinge.
The Forest Crossplay: Der Stand für PC und PlayStation
Es gibt keine plattformübergreifende Verbindung. PC-Spieler bleiben unter sich, PlayStation-Spieler ebenfalls. Es gibt keinen Umweg über Freundescodes, kein optionales Matchmaking, keinen versteckten Serverbrowser, der beide Welten zusammenbringt.
Der Grund liegt in der Entstehungsgeschichte. Das Spiel startete 2014 als Early-Access-Titel auf Steam und erschien am 30. April 2018 als Version 1.0. Die PS4-Fassung folgte erst am 6. November 2018 — als eigenständiger Port eines kleinen Teams, nicht als parallel entwickelte Multiplattform-Version.
Xbox und Switch gingen dabei komplett leer aus. Endnight hat die Konsolenumsetzung bewusst auf ein einziges System konzentriert, weil das Studio für mehr schlicht zu klein war. Damit bleibt die Plattformfrage überschaubar: entweder Steam oder PlayStation.
Was der Konsolen-Port anders macht
Der PS4-Port ist nicht einfach dasselbe Spiel mit Controller-Support. Der auffälligste Unterschied ist die Spielerzahl: Auf dem PC laufen bis zu acht Leute in einer Peer-to-Peer-Session, auf der PlayStation sind aus Performance-Gründen nur vier möglich. Für größere Gruppen gibt es auf dem PC zusätzlich dedizierte Server — auf der Konsole fehlt diese Option.
Auch die VR-Fassung ist ein reines PC-Thema. Wer The Forest im Headset erleben will, kommt an Steam nicht vorbei.
Immerhin: Die PS4-Version läuft per Abwärtskompatibilität auch auf der PS5. Innerhalb der PlayStation-Familie spielt ihr also problemlos zusammen, egal ob jemand noch auf der alten Konsole sitzt. Das ist kein Crossplay im eigentlichen Sinn, sondern schlicht dieselbe Spielversion auf zwei Geräten.
So spielt ihr trotzdem gemeinsam
Der einzige verlässliche Weg ist die gemeinsame Plattform. Klärt vor dem Kauf, wer was besitzt — gerade wenn der Titel wieder für kleines Geld im Sale liegt, ist ein Zweitkauf oft günstiger als eine Debatte über verpasste Features. The Forest für PS4* bekommt ihr auch physisch, wenn ihr lieber eine Scheibe im Regal habt.
Auf dem PC lohnt sich vorher ein Blick auf die Steam-Familienfunktion. Wie ihr euch eine Lizenz im Haushalt teilt, haben wir in unserem Überblick zum Teilen der Steam-Bibliothek erklärt — das spart im Zweifel einen kompletten Kauf.
Für die reine Konsolenrunde gilt: vier Leute, ein Host, kein Dedicated Server. Plant eure Sessions entsprechend, denn wenn der Host offline geht, steht die Welt still. Wer regelmäßig zu acht loszieht, ist auf dem PC deutlich besser aufgehoben.
Sons of the Forest ist keine Lösung
Naheliegender Gedanke: Dann eben der Nachfolger. Der hilft allerdings nicht weiter, denn Sons of the Forest ist bis heute ein reiner PC-Titel und damit für gemischte Gruppen erst recht keine Brücke. Den kompletten Stand dazu findest du in unserem Artikel zum Sons of the Forest Crossplay.
Endnight hat mehrfach durchblicken lassen, dass ein Konsolen-Release grundsätzlich Thema ist, ohne sich auf Termine oder Plattformen festzulegen. Ein Versprechen ist das nicht. Wer aktuell einen Termin für eine PS5-Fassung nennt, rät.
Was sich sagen lässt: Beim Erstling ist die Sache klar entschieden. Ein Spiel von 2018, dessen Konsolenport von einem kleinen Team nachgeschoben wurde, bekommt realistisch keine nachträgliche Crossplay-Schicht mehr. Darauf zu warten wäre verschenkte Zeit.
Für euch heißt das: Die Plattformfrage ist die eigentliche Kaufentscheidung. Sitzt in eurer Gruppe die Mehrheit an der PlayStation, kauft ihr dort — auch wenn der PC technisch die bessere Fassung hat. Ist der Kern eine PC-Truppe, ergibt der Konsolenkauf für den Nachzügler wenig Sinn, weil er damit dauerhaft außen vor bleibt.
Der Nachfolger ist an dieser Stelle nur insofern relevant, als seine Zukunft offen ist. Wenn eure Gruppe langfristig zusammen im Wald bleiben will und der PC ohnehin die gemeinsame Basis ist, spricht das für Steam als Heimat für beide Teile. Ein Versprechen auf einen späteren Port ist das ausdrücklich nicht.
Wenn ihr grundsätzlich schaut, welche Survival-Titel plattformübergreifend funktionieren, lohnt der Blick in unsere Übersicht zu Survival-Spielen mit Crossplay. Und wer eine Alternative sucht, bei der wirklich alle mitspielen können, findet mit 7 Days to Die einen Kandidaten, der genau diese Lücke schließt.
Spielt ihr The Forest heute noch, und auf welcher Plattform? Erzählt uns in den Kommentaren, wie ihr eure gemischten Gruppen sortiert bekommt.
