7 Days to Die Eisen finden – plus Blei und Öl
7 Days to Die Eisen finden gehört zu den ersten Aufgaben, die dich nach der Steinzeit-Phase ernsthaft beschäftigen. Wer 7 Days to Die Eisen finden, Blei sichern und Öl abbauen will, braucht keine Glücksfunde, sondern ein System: Oberflächen-Hinweise lesen, richtig graben, das Material sinnvoll weiterverarbeiten.
Diese Seite bündelt die drei Grundressourcen Eisen, Blei und Ölschiefer in einer Referenz — Vorkommen, Abbaumethode, Weiterverarbeitung. Sie ergänzt die bestehenden Seiten zu Schießpulver und Munition sowie zu mechanischen Teilen, Messing und Säure nach unten hin: Ohne diese Basis läuft keine der späteren Produktionsketten.
Beschreibung: Was Eisen, Blei und Ölschiefer im Spiel sind
Eisen ist die Universalressource. Du bekommst es als Schrott-Eisen aus Erzblöcken und aus dem Zerlegen von Metallobjekten. In der Schmiede wird daraus geschmiedetes Eisen, die Grundlage für Werkzeuge, Waffen, Munitionsteile und Baumaterial.
Blei ist die knappere, aber weniger benötigte Ressource. Es dient vor allem der Munitionsherstellung (Projektilspitzen) und geht in Bauteile wie Autobatterien ein. Blei fällt sowohl beim Abbau von Bleierz als auch beim Zerlegen bleihaltiger Fundstücke an — Autobatterien, Angelgewichte und ähnliche Objekte.
Ölschiefer ist der Rohstoff für Benzin. Er wird nicht in der Schmiede verarbeitet, sondern in der Chemiestation zu Benzin destilliert. Damit hängen Generator, Fahrzeuge, Kettensäge, Erdbohrer und Motorräder direkt an deinem Ölschiefer-Vorrat.
Gemeinsam ist allen drei Ressourcen: Sie liegen in Erzblöcken, die entweder als Oberflächenbrocken (Surface Nodes) sichtbar aus dem Boden ragen oder als Adern im Steinlayer unter der Oberfläche liegen.
Fundorte: Biome, Tiefe und Oberflächen-Hinweise
Die Erzverteilung folgt zwei Regeln. Erstens: Eisen ist praktisch überall zu finden und liegt eher in den oberen Gesteinsschichten. Zweitens: Blei, Salpeter, Kohle und Ölschiefer haben jeweils ein Schwerpunkt-Biom und konzentrieren sich in den tiefen Schichten nahe Grundgestein. Außerhalb des Schwerpunkt-Bioms kommen sie vor, aber deutlich dünner.
| Ressource | Schwerpunkt-Biom | Typischer Fundort | Abbaumethode |
|---|---|---|---|
| Eisen | alle Biome | Oberflächenbrocken, obere bis mittlere Steinschicht, Höhlen, POI-Schrott | Spitzhacke/Erdbohrer; Zerlegen von Metallobjekten mit Schraubenschlüssel |
| Blei | Wald (Pine Forest) | tiefe Schichten nahe Grundgestein, Oberflächenbrocken | Spitzhacke/Erdbohrer; Zerlegen von Autobatterien & Angelgewichten |
| Ölschiefer | Wüste | tiefe Steinschicht unter dem Sand, Wüstenhöhlen | Spitzhacke/Erdbohrer; kein Zerlegen möglich |
Oberflächenbrocken und Kiesflächen lesen
Der verlässlichste Sucheinstieg ist die Oberfläche. Erzbrocken liegen sichtbar herum und markieren fast immer eine Ader darunter. Genauso wichtig sind die Kies- und Schotterflächen, die farblich leicht vom umgebenden Boden abweichen: Grabe eine solche Fläche an, und das Material, das du dort herausschlägst, zeigt dir, welches Erz tiefer wartet. In der Wüste ist dieser Farbunterschied schwach — such dort nach Brockengruppen und arbeite dich von denen nach unten.
Schacht statt Blindgrabung
Für tiefe Vorkommen gilt: Ein senkrechter Schacht bis kurz über Grundgestein, dann seitliche Stollen, ist effizienter als flaches Herumgraben. Sobald du Kies oder eine Ader anschneidest, folge ihr in Schichten nach unten. Öffne dabei immer die Journal-Einträge zum Bergbau im Spiel — sie sind die einzige Angabe, die sich mit deiner Version deckt.
Looten als zweite Quelle
Eisen und Blei musst du nicht zwingend abbauen. Autowracks, Klimageräte, Waschmaschinen, Öfen und Werkzeugkisten liefern über den Schraubenschlüssel große Mengen Metall. Ölschiefer bekommst du nicht aus Loot — Benzin dagegen schon, etwa aus Tanksäulen, Fässern und Fahrzeugtanks.
Crafting: Was die drei Ressourcen freischalten
Eisen und Blei laufen über die Schmiede, Ölschiefer über die Chemiestation. Die Kette sieht grob so aus:
- Eisen → geschmiedetes Eisen: Eisenwerkzeuge, Eisenwaffen, Eisenbarren, Verstärkungen, Munitionsteile. Mit Schmelztiegel und Kohle wird aus geschmiedetem Eisen Stahl — damit Stahlwerkzeuge, Stahlblöcke und hochwertige Waffenteile.
- Blei → geschmiedetes Blei: Projektilspitzen für Munition, Bauteile für Autobatterien, Bleiziegel und Abschirmung.
- Ölschiefer → Benzin: Treibstoff für Generator, Fahrzeuge, Erdbohrer, Kettensäge und Motorwerkzeuge.
Wer Munition in Serie herstellen will, braucht alle drei Zweige parallel: Messinghülsen und Schießpulver aus den verlinkten Seiten, Bleispitzen aus diesem Kreislauf. Eine Übersicht über die restlichen Ressourcen findest du im Crafting- und Ressourcen-Guide.
Verwendung im Spielverlauf
In den ersten Tagen reicht Eisen aus Oberflächenbrocken und Schrott, um Schmiede und erste Eisenwerkzeuge zu stemmen. Ab der zweiten Woche kippt der Bedarf: Stahl, Betonbau und Munition fressen Eisen in vier- bis fünfstelligen Mengen, und ohne Erdbohrer plus Benzin kommst du mit der Spitzhacke nicht mehr nach. Deshalb lohnt es, Ölschiefer früher anzugehen als der Bedarf es nahelegt — Benzin ist der Engpass, der Bergbau überhaupt skalierbar macht.
Blei bleibt in geringerer Menge nötig, dafür konstant. Ein einziger ordentlicher Bleiadern-Aufschluss im Waldbiom deckt oft mehrere Spielwochen Munitionsproduktion ab.
Tipps für effizienten Abbau
- Perks vor Werkzeug: Die Bergbau-Perks unter Stärke erhöhen Blockschaden und Erntemenge. Ohne sie verschwendest du Schläge, egal wie gut die Spitzhacke ist.
- Erdbohrer nur mit Sprit-Plan: Der Bohrer ist schnell, verbraucht aber Benzin und Reparaturkits. Setz ihn für Adern ein, nicht für Suchgrabungen.
- Modifikationen nutzen: Werkzeug-Mods auf Schaden und Haltbarkeit machen den Unterschied bei langen Abbau-Sessions. Welche Slots wo passen, steht in der Übersicht zu Mod-Typen.
- Inventar vorher leeren: Eine angeschnittene Ölschiefer- oder Eisenader liefert schnell mehr, als du tragen kannst. Kiste am Schachteingang aufstellen.
- Schacht sichern: Leiter oder Rampe, Licht, und oben eine Luke. Zombies graben nach, Stürze töten häufiger als Gegner.
- Nicht gegen den Rand arbeiten: Bleib beim Tiefenbergbau ein paar Blöcke über Grundgestein, dort liegen die dichtesten Vorkommen.
Stand und Nachprüfbarkeit
Die Angaben orientieren sich an der aktuellen Stable-Linie (2.x, siehe Update 2.6); parallel laufen Experimental-Builds der 3er-Reihe, die Werte verschieben können. Erzverteilung, Erntemengen und Rezeptmengen wurden in der Vergangenheit mehrfach angepasst, und zufällig generierte Welten weichen von Navezgane ab. Prüf konkrete Zahlen deshalb im Journal deiner Installation oder in den Patchnotes nach, statt sie aus älteren Wiki-Ständen zu übernehmen.