Enshrouded Basis bauen: Altar, Bauplan und Schutz

Wer in Enshrouded eine Basis bauen will, braucht zuerst einen Flammenaltar. Ohne ihn bleibt jede Änderung an der Welt nur vorübergehend. Dieser Guide erklärt, wie du die Enshrouded Basis bauen kannst, ohne Material zu verschwenden: Standort, Reihenfolge und Schutz. Wie du überhaupt in die ersten Spielstunden kommst, steht im Einsteiger-Guide. Hier geht es nur um die Basis.

Die Zahlen und Abläufe stammen aus dem Stand vor dem 1.0-Release. Nach dem Start am 15. Oktober können sich Kosten, Baugrößen und Menüs ändern. Prüf konkrete Werte deshalb im Spiel nach. Was zum Release neu kommt, steht in der Übersicht zu den 1.0-Neuerungen.

Enshrouded Basis bauen: Was der Flammenaltar macht

Der Flammenaltar markiert deinen Bauplatz. Alles, was du innerhalb seiner Grenzen baust oder am Gelände veränderst, bleibt dauerhaft bestehen. Änderungen außerhalb dieses Bereichs setzen sich nach etwa 30 Minuten oder bei einem Neustart des Spiels zurück. Du kannst also überall experimentieren, aber nur im Altarbereich wirklich bauen.

Der Altar kann mehr, als nur Bauplatz zu sein:

  • Er dient als Schnellreisepunkt.
  • Er ist eine Wärmequelle für Ruhebonus.
  • Du kannst über ihn die Flamme stärken, was unter anderem die Zeit im Shroud verlängert.
  • Hier setzt du auch deinen Skillbaum zurück. Das kostet Runen pro ausgegebenem Skillpunkt.

Das Rezept für den Altar schaltest du über die Quest „Claim A Spot For Your Base“ frei (deutscher Questname kann abweichen). Gecraftet wird er im Handcrafting-Menü.

Vorbereitung

Bevor du den Altar setzt, sammle genug Material für die ersten Bauten. Eine Werkbank, Betten und ein Lagerplatz sind der Anfang. Wo du Holz, Stein und Erze bekommst, erklärt die Seite zu den Ressourcen.

Der Bauplatz ist begrenzt. Nach dem Stand vor 1.0 gibt es mehrere Ausbaustufen des Altarbereichs:

Stufe Bereich (ca.) Kosten
1 40 × 40 × 40 keine
2 80 × 80 × 80 1 Shroud-Kern
3 120 × 120 × 120 5 Shroud-Kerne
4 160 × 160 × 160 5 Shroud-Nexus

Der Ausbau verlangt zusätzlich eine bestimmte Flammenstufe. Ob diese Tabelle nach 1.0 so bleibt, ist offen. Plane deshalb nicht zu fest mit den Kosten der höheren Stufen.

Wahl des Standorts

Der Altar lässt sich nicht beliebig nah an Gegnern setzen. Das ist kein Nachteil, sondern ein Hinweis: Such dir ein ruhiges Fleckchen. Diese Fragen helfen bei der Entscheidung:

  • Entfernung zu Ressourcen: Holz, Stein und Wasser sollten nah sein. Weite Wege kosten dich später ständig Zeit.
  • Gelände: Eine ebene Fläche spart Terraforming. Du kannst Boden zwar abtragen und aufschütten, aber das braucht Arbeit und füllt das Inventar.
  • Platz in alle Richtungen: Der Bereich ist ein Würfel. Auch Höhe zählt, etwa für Türme oder Keller.
  • Lage über dem Shroud: Der Altar gehört auf Boden außerhalb des Nebels. Mit der Flammenstärkung wächst später zwar deine Zeit im Shroud, aber der Bauplatz selbst bleibt am besten klar davon getrennt.
  • Schnellreise: Ein Altar ist auch ein Reisepunkt. Ein Standort in der Nähe wichtiger Gebiete lohnt sich.

Du kannst mehrere Altäre aktivieren. Wie viele, hängt von der Flammenstufe ab. Der erste Standort muss also nicht dein letzter sein, du verlierst aber Aufwand, wenn du ihn zu früh wechselst.

Schritt-für-Schritt: Bauablauf

  1. Quest annehmen und Altar craften. Ohne die Quest fehlt das Rezept.
  2. Altar am geplanten Standort setzen. Leg ihn auf die Hotbar, wähle ihn aus und platziere ihn auf dem Boden. Zieh danach den Bereich im Kopf ab: Wo liegen die Grenzen, wo willst du Wege, Lager und Wohnbereich haben?
  3. Gelände glätten. Ebne den Boden zuerst, bevor du etwas darauf setzt. Nachträgliches Umformen unter fertigen Wänden ist mühsam.
  4. Grundriss mit billigem Material anlegen. Holz reicht für die Planung. Nutze es für Fundament und erste Räume, die du später durch Stein ersetzt.
  5. Wichtige Stationen aufstellen. Werkbank, Bett, Lager und Kochstelle gehören eng zusammen. Wer sie später quer über die Basis verteilt, läuft sich müde.
  6. Dach, Wände, Fenster. Zuerst die Hülle, dann die Innenräume. Das ist auch der Moment, die Ausbaustufe des Bereichs zu prüfen, falls dir der Platz nicht reicht.
  7. Bauplan nutzen. Das Spiel kennt eine Bauplan-Funktion, mit der du Konstruktionen speichern und wieder platzieren kannst. Wie sie bei 1.0 im Detail funktioniert und was sie an Material verlangt, solltest du im Spiel prüfen. Ich kann dazu vor dem Release keine gesicherten Details nennen.
  8. Ausbauen. Erst wenn die Grundversorgung steht, kommen Dekoration, Gärten und Erweiterungen.

Für den Bau mit Freunden lohnt sich ein gemeinsamer Plan. Wer einen eigenen Server betreibt, findet Hinweise im Artikel zum Dedicated Server.

Schutz der Basis

Enshrouded setzt weniger auf Verteidigung als viele andere Survival-Spiele. Nach dem bisherigen Stand greifen Gegner deine Basis nicht gezielt an, um sie zu zerstören. Es gibt keine Raids wie bei Rust. Wer solche Abläufe sucht, liest die Seite zum Basisbau in Rust. Ob 1.0 daran etwas ändert, ist vor dem Release nicht bestätigt. Prüf das nach dem Start.

Schutz heißt in der Praxis trotzdem etwas:

  • Gegner können dich in der Basis erreichen. Wölfe oder andere Wesen laufen unter Umständen hinein. Ein geschlossener Außenring mit Türen hält das meist auf Abstand.
  • Der Altar bleibt der Anker. Erlischt er, verlieren die Änderungen im Bereich ihre Dauerhaftigkeit. Lösche ihn also nicht ohne Grund.
  • Wichtiges Material gehört in Kisten. Lagere in der Basis, nicht auf dem Boden. Das schützt vor Chaos im Inventar, nicht vor Gegnern.
  • Ruhebereiche trennen. Betten und Kochstelle brauchen einen geschützten Innenraum. Du gewinnst Ruhe und Komfortboni, wenn du sie in einem Raum zusammenlegst.

Tipps

  • Plane auf Papier, nicht erst im Spiel. Wer den Grundriss kennt, spart Holz und Stein.
  • Baue anfangs bewusst klein und ersetze Material später. Der erste Wurf wird selten der letzte.
  • Halte die Wege kurz. Wasser, Lager, Werkbank und Schlafplatz sollten nah beieinanderliegen.
  • Hebe Shroud-Kerne für Ausbaustufen auf, die du wirklich brauchst. Die Stufe 3 bringt viel Platz für überschaubare Kosten.
  • Wenn du dich für 1.0 vorbereiten willst, hilft die Checkliste vor dem Start.

Typische Fehler

  • Zu früh groß bauen. Wer gleich eine Burg plant, scheitert an Material und Platz.
  • Außerhalb des Altarbereichs bauen. Das Ergebnis verschwindet nach etwa 30 Minuten oder beim Neustart. Achte vor jedem größeren Bau auf die Grenze.
  • Standort ohne Ressourcen. Eine schöne Aussicht nützt wenig, wenn Holz und Stein weit weg sind.
  • Ungeplantes Terraforming. Ständiges Abtragen und Aufschütten kostet Zeit. Ebne einmal gründlich.
  • Veraltete Kostenangaben. Guides vor dem Release nennen teils andere Werte. Prüf Kosten und Stufen im Spiel.
  • Ausbaustufen verwechseln. Die Altarfläche und die Flammenstärkung sind zwei getrennte Dinge. Die eine erweitert den Bauplatz, die andere macht dich stärker.